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Literaturverzeichnis: APA: Literaturverzeichnis

APA: Literaturverzeichnis

Es wird empfohlen, die zweite Zeile der zitierten Quellen (beispielsweise bei einem Buch) einzurücken.
Das Einrücken ist einmal die Taste 'TAB' als Standardlänge zu verwenden.Als Hilfsmittel zum Erstellen eines Literaturverzeichnisses hat die American Psychological Association Regeln für die Angabe von Literaturverweisen veröffentlicht. Mit diesen APA-Richtlinien arbeiten mittlerweile viele Universitäten, Fachhochschulen und andere Einrichtungen, darunter verschiedene Studiengänge bei der Fachhochschule von Arnhem und Nijmegen.

In nachfolgender Übersicht werden die wichtigsten Richtlinien beschrieben.

Hinweis: Ein Literaturverzeichnis ist immer alphabetisch zu ordnen, unabhängig von der Quelle oder dem Material.

Buch

Autor, A. (Erscheinungsjahr). Buchtitel. Erscheinungsort: Verlag.

  • Eine zweite oder spätere Auflage wird in Klammern nach dem Titel genannt. Ausgaben werden nicht genannt.
  • Namenszusätze („von der“, „van der“, „von“, etc.) werden vor den Anfangsbuchstaben des Vornamens bzw. der Vornamen angeführt und ausgeschrieben, zum Beispiel: Van der Donk, C.
  • Gibt es keinen Autor, sondern einen Herausgeber, wird das zwischen Klammern in der Sprache des Buches angegeben.
  • Bei mehreren Autoren oder Herausgebern steht vor dem letzten Namen ein Et-Zeichen (&).
  • Der Buchtitel wird vollständig genannt. Bei einem Haupt- und Untertitel wird hinter den Haupttitel ein Doppelpunkt gesetzt und fängt der Untertitel mit einem Großbuchstaben an:
    Haupttitel: Untertitel.
  • Autoren werden alle genannt, bei acht oder mehr Autoren (oder Herausgebern) werden die ersten sechs Namen genannt, danach drei Auslassungspunkte mit Räume (. . .), dahinter wird der letzte Autor angegeben, ohne ein Et-Zeichen (&).
  • Wenn beim Herausgeber mehrere Ortsnamen angegeben sind, wird nur derjenige übernommen, der in der Publikation als erster genannt wird. Wörter wie ‚Verlag', ‚GmbH', etc. werden nicht genannt.
  • Ein Übersetzer wird auch in der Quellenangabe angeführt.
  • Siehe auch Frage 12: Wie wird im Text und in einem Literaturverzeichnis auf Quellen mit mehreren Autoren verwiesen?


Beispiele

  • Berk, L. E. (2011). Entwicklungspsychologie (5. aktualisierte Auflage; U. Schönpflug, Bearb.; K. Petersen & E. Aralikalti, Übersetz.). München: Pearson.
     
  • Geenen, M.-J. (2011). Reflektieren: Aus den Erfahrungen in der Sozialen Arbeit lernen (A. Löffelholz, Übersetz.). Bussum: Coutinho.
     
  • Gerrig, R. J., & Zimbardo, P. G. (2008). Psychologie (18. aktualisierte Auflage; R. Graf, D. Mallett, M. Nagler & B. Ricker, Übersetz.; R. Graf, Bearb.). München: Pearson.
     
  • Gluck, C. W. (Hrsg.). (mit Achhammer, B., Van der Beek, B., Degner, M., Dohmen, A., Kauschke, C., Kamp-Becker, I. . . . Wirts, C.). (2013). Fokus Pragmatik: Erwerb - Beeinträchtigung - Intervention. Köln: Prolog.
     
  • Koester, K. (2014). Schlau2 = anders: Ein Diskussions- und Arbeitsbuch Social Work. Amsterdam: SWP.
     
  • König, O., & Schattenhofer, K. (2010). Einführung in die Gruppendynamik (4. Auflage). Heidelberg: Carl-Auer.
     
  • Malchiodi, C. A. (Ed.). (2012). Handbook of art therapy (2nd edition). New York: Guilford Press.
     
  • Mazur, J. E. (2006). Lernen und Verhalten (6. aktualisierte Auflage; E. Steinweg-Fleckner, Übersetz.). München: Pearson.
     
  • Scholte, M., & Van Splunteren, P. (2010). Achtung! Zum systematischen Umgang mit Signalen in der Sozialarbeit (A. Löffelholz, Übersetz.). Bussum: Coutinho.
     
  • Schorr, A. (Hrsg.). (2003). Psychologie als Profession: Das Handbuch. Bern: Hans Huber.
     
  • Van der Donk, C., Van Lanen, B., & Wright, M. T. (2014). Praxisforschung im Sozial- und Gesundheitswesen (A. Löffelholz, Übersetz.). Bern: Hans Huber.

Zeitungsartikel

Autor, A. (Datum). Titel des Artikels. Name der Zeitung, S. xx-xx.

 
Beispiele

  • Liebeskrank: Ernstzunehmende Symptome. (2006, 15. Mai). Wiesbadener Kurier, S. 14. 
     
  • Matz, V. (2011, 28. November). Das gebrochene Herz: Liebeskrank Ernstzunehmende Symptome. Wiesbadener Kurier, S. 14.
     

Online-Beispiele

Abschlussarbeit, Diplomarbeit, Praktikumsbericht, Dissertation etc.

Autor, A. (Erscheinungsjahr). Titel der Publikation (Umschreibung). Herkunft der Publikation.

  • Publikationen, die im Rahmen eines Studiums verfasst wurden, sind unveröffentlichte Werke, deshalb werden bei „Herkunft der Publikation“ das Studium, der Name der Bildungseinrichtung und der Ort der Bildungseinrichtung genannt.
  • Bei Zweifeln sollte man überprüfen, wie sie in der Publikation genannt wird (Abschlussarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Doktorarbeit etc.) und diese Umschreibung verwenden.


Beispiele

  • Praktikumsbericht
    Arends, F. (2009). Placement report: TWK Municipality Gebouw (Praktikumsbericht). Commerciële Economie, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen, Arnhem. 
  • Diplomarbeit
    Merkl, L. (2015). Unterstützung von Flüchtlingen im Jugendzentrum (Diplomarbeit). Kulturelle Sozialpädagogik, Hogeschool van Arnhem en Nijmegen, Nijmegen.
  • Dissertation
    Mesman, P. (2010). Untersuchungen zur Einspritzung, gemischbildung und Verbrennung von Flüssiggas (LPG) bei strahlgeführter Direkteinspritzung (Dissertation). Karlsruher Instituts des Technologie, Karlsruhe.
  • Studienabschlussarbeit
    Pip, D. (2006). Scheidungskinder (Studienabschlussarbeit). Pädagogik, Autonome Hochschule in der DG, Eupen.

 
Online-Beispiel (HBO Kennisbank)

Unveröffentliche Quelle (Bericht, Broschüre, Studienleitfaden etc.)

Autor, A. (Erscheinungsjahr). Titel der Publikation. Umschreibung Ort und Herkunft der Publikation.

  • Ist die Organisation dieselbe wie der Herausgeber, wird beim Namen des Herausgebers „Autor“ angegeben.

 
Beispiele

  • Untersuchungsbericht​
    Drogendijk, A. N., Van der Velden, P. G., Kleber, R. J., & Gersons, B. P. R. (2004). Leidende en misleidende verwachtingen: Een kwalitatief onderzoek onder Turkse getroffenen van de vuurwerkramp Enschede omtrent de psychosociale nazorg (Rapportnummer IvP 99 2004 1). Zaltbommel: Instituut voor Psychotrauma. 
     
  • Studienleitfaden
    Hogeschool van Arnhem en Nijmegen. (2012). Methodisch sozialpädogogische Hilfe leisten: Methodisches Entwerfen: Niveau 2: Studienleitfaden: Integraler Auftrag (Reader 1300). Nijmegen: Hogeschool van Arnhem en Nijmegen.
     
  • Kapitel aus einem Studienleitfaden 
    Fontaine, B. (2005). Der Planzyklus in der sozial-agogischen Arbeit. In Methodische Hilfe, Methodisch analysieren: SPH Informationsdossier 2.1 (Reader 3287, S. 15-33). Nijmegen: Hogeschool van Arnhem en Nijmegen.
     
  • Broschüre
    Voedingscentrum. (2005). Dieet bij diabetes mellitus (Brochure nr. 841). Den Haag: Autor.

Audiovisuelle Quelle (DVD, CD-ROM, Fernsehsendung, Online-Video etc.)

Autor, A. (Funktion). (Erscheinungsjahr oder Sendetermin). Titel [Materialart]. Ort: Verlag.

 

  • Bei einem Ausschnitt aus einer Sendung, beispielsweise einer Reportage oder dem Titel der Sendung aus einer Serie, wird nur der Titel der Sendung in kursiver Schrift mit dem Zusatz „in“ angegeben und, wenn dieser bekannt ist, auch der Name des Produzenten der gesamten Sendung.
  • Bei Online-Videodateien (Videostreams) werden das Abrufdatum und der betreffende Link angegeben. Mit dem Zusatz [Videodatei] kann betont werden, dass auf das Video verwiesen wird, das ist jedoch nicht vorgeschrieben.


Beispiele

  • Hirschbiegel, O. (Regisseur). (2006). Das Experiment [Dvd]. London: Metrodome.
     
  • Karlsbader Schluckzentrum am Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. (2008).Dysphagie-Ratgeber: Für Betroffene, Angehörige und Betreuer [Cd-rom]. Troisdorf: Servox AG.
     
  • Yogeshwar, R. (Moderation). (2008, 9. September). Warum werden unsere Kinder immer dicker?. In Quarks & Co [Fernsehsendung]. Köln: WDR. 

 
Beispiele für Videostreams

Abbildung

Wird Bildmaterial (Foto, Tabelle, Abbildung etc.) aus einem Buch, einer Zeitschrift, aus dem Internet etc. übernommen, gilt das als ein Zitat. Die Originalquelle wird im Literaturverzeichnis angeführt und im Text wird darauf wie bei einem Zitat verwiesen, wobei die Abbildung eine Folgenummer erhält.

Bildmaterial aus dem Internet hat oft eine eigene URL, die man findet, indem man mit der rechten Maustaste auf das Bild klickt und die Option „Eigenschaften“ wählt. Ist das nicht möglich, kann die URL der Website verwendet werden. Der Zusatz zwischen viereckigen Klammern [Online-Bildmaterial] ist freiwillig, verdeutlicht jedoch, dass es sich um Bildmaterial handelt. 

 
Beispiele

  • Text
    wie man in der Tabelle 3 sieht (Szagun, 2008), gibt…
    Literaturverzeichnis
    Szagun, G. (2008). Sprachentwicklung beim Kind: Ein Lehrbuch (2. Auflage). Weinheim: Beltz. 
  • Text
    … auf dem Foto (Hogeschool van Arnhem en Nijmegen, 2011) sieht man wie 5 deutsche Studenten der HAN ihr Kochbuch vorstellten.
    Literaturverzeichnis
    Hogeschool van Arnhem en Nijmegen. (2011, 18. Januar). 5 deutsche Studenten der HAN stellten ihr Kochbuch vor [Online Bildmaterial]. Abgerufen am 29. November 2011, von
    http://www.han.nl/start-de/corporate/news/news/symposium-professionelles/_images/1054612869704_9999.jpg/thumbnail 

Anhang

Ein Anhang enthält zusätzliche Informationen zu einem Bericht, die nicht relevant oder zu ausführlich sind, um in den Text selbst aufgenommen zu werden. Im Haupttext wird auf den Anhang/die Anhänge verwiesen.
Ein Anhang steht hinter dem Literaturverzeichnis. Enthält ein Anhang Verweise auf eine Quelle, wird darauf in derselben Art und Weise wie im Text mit einem Zitat oder einer Paraphrase verwiesen. Der vollständige Verweis wird in dasselbe Literaturverzeichnis aufgenommen.

Bei mehr als einem Anhang wird dies mit Anhang A, Anhang B, Anhang C usw. angegeben.

Tabelle

Mit einer Tabelle können Informationen übersichtlich veranschaulicht werden und sie ist vor allem zur Wiedergabe statistischer Angaben geeignet. Eine Tabelle besteht aus drei, eventuell vier Teilen:

  1. Nummer und Beschreibung: die Nummer der Tabelle, sodass im Text darauf verwiesen werden kann, und eine Beschreibung;
  2. Spalten- und Reihenbeschriftung;
  3. Zellen mit Daten;
  4. Eine zusätzliche Erläuterung (eventuell).
  • Eine Tabelle hat nur horizontale Linien, oben und unter den Spaltenbeschriftungen und unter der letzten Reihe.
  • Bei Durchschnittswerten, Standardabweichungen, Prüfungsgrößen ist eine einzige Ziffer hinter dem Dezimalpunkt genug, nur bei p-Werten und Korrelationskoeffizienten ist das nicht der Fall.
  • Wird eine Tabelle aus einem Buch, einer Zeitschrift, aus dem Internet etc. übernommen, gilt das als ein Zitat. Die Tabelle wird mit einer Nummer versehen, sodass im Text darauf verwiesen werden kann.

Kapitel aus einem Buch

Autor, A. (Erscheinungsjahr). Titel des Kapitels. In A. Herausgeber. (Hrsg.), Buchtitel (S. xx-xx). Erscheinungsort: Verlag.

  • Ein Kapitel aus einem Buch wird einzeln genannt, wenn der Autor oder Herausgeber ein anderer ist als der Autor oder Herausgeber des gesamten Buches. Ist der Autor des Kapitels derselbe wie der Buchautor, wird das Kapitel nicht einzeln angegeben.
  • Die Anfangsbuchstaben des Vornamens/der Vornamen der Autoren oder Herausgeber des gesamten Buches stehen vor dem Nachnamen.

 
Beispiele

  • Rubin, A. (2000). Die Uses-And-Gratifications-Perspektive der Medienwirkungsforschung. In A. Schorr (Hrsg.), Publikums- und Wirkungsforschung: Ein Reader (S. 137-152). Wiesbaden: Westdeutscher.

  • Vick, R. M. (2012). A brief history of art therapy. In C. A. Malchiodi (Ed.), Handbook of art therapy (2nd edition, S. 5-15). New York: Guilford Press.

Zeitschriftenartikel

Autor, A. (Erscheinungsjahr). Titel des Artikels. Name der Zeitschrift, Jahrgang(Nummer), xx-xx.

  • Namenszusätze („von der“, „van der“, „von“, etc.) werden vor den Anfangsbuchstaben des Vornamens bzw. der Vornamen angeführt und ausgeschrieben, zum Beispiel: Von den Berg, G. H.
  • Die wichtigsten Worte aus dem Titel der Zeitschrift werden in Großbuchstaben geschrieben.
  • Bei Online-Zeitschriftenartikeln wird der Link und das Datum aus dem Internet abrufen hinzugefügt und muss die Nummer nicht angegeben werden.
  • Wenn bekannt können das Datum aus dem Internet abrufen und der Link durch den DOI (Digital Object Identifier) ersetzt werden, einen einzigartigen Code, mit dem man die Seite immer wiederfinden kann. Der DOI steht am Anfang des Artikels bzw. auf der Seite des Herausgebers. Aus dem DOI darf ein benutzerfreundlicher Link erstellt werden, indem https://doi.org/ vor dem Code angegeben wird.

 
Beispiele Drück

  • Boedeker, M., Echternach, M., & Richter, B. (2011). Allergie und Dysphonie. Sprache, Stimme, Gehör, 35(4), 201-205.
  • Sullivan, C. F. (2003). Gendered cybersupport: A thematic analysis of two online cancer support groups. Journal of Health Psychology, 8(1), 83-103.
  • Tejeda, M. J., Scandura, T. A., & Pillai, R. (2001). The MLQ revisited. Psychometric properties and recommendations. The Leadership Quartely, 12, 31-52.

 
Beispiel für Online-Quellen

  • Kaplan Akilli, G. (2005). User satisfaction evaluation of an educational website. The Turkish Online Journal of Educational Technology, 4, 85-92. Abgerufen am 18. März 2015, von http://www.tojet.net/articles/v4i1/4111.pdf

 
Beispiel für einen nur online veröffentlichten Zeitschriftenartikel (ohne Jahrgang und Nummer)


Beispiele DOI

  • Boedeker, M., Echternach, M., & Richter, B. (2011). Allergie und Dysphonie. Sprache, Stimme, Gehör, 35, 201-205. doi:10.1055/s-0031-1297976
  • Herbst, D. M., Griffith, N. R., & Slama, K. M. (2014). Rodeo cowboys: Conforming to masculine norms and help-seeking behaviors for depression. Journal of Rural Mental Health, 38, 20-35. doi:10.1037/rmh0000008
  • Peacock, K. (2012). Museum education and art therapy: Exploring an innovative partnership. Art Therapy, 29, 133-137. doi:10.1080/07421656.2012.701604


Beispiele DOI als Link

Online-Quellen

Autor, A. (Jahr). Titel des Dokuments. Abgerufen am Tag Monat Jahr, von http://...

  • Die Adresse einer Website beginnt mit http:// und ist entweder nicht unterstrichen oder mit einem Link versehen. Das ist nicht vorgeschrieben, wird jedoch bei einem elektronischen Dokument (Word, Website, PDF etc.) empfohlen.
  • Ist der Autor nicht bekannt, wird die Organisation angeführt, und wenn diese auch nicht bekannt ist, fängt die Beschreibung mit dem Titel an.
  • Beim Fehlen eines Datums wird „(o.D.)“ (ohne Datumsangabe) verwendet.
  • Gibt die Website neben einer Jahreszahl auch den Monat bzw. den Tag an, wird dies ebenfalls in der Quellenangabe genannt; im Text wird nur die Jahreszahl angegeben.
  • Bei Publikationen aus Datenbanken beispielsweise darf zwischen viereckigen Klammern der Name der Datenbank angegeben werden, das ist jedoch nicht vorgeschrieben. Durch die Verwendung der viereckigen Klammern kann die Herkunft der Informationen verdeutlicht werden.

 
Beispiele für Websites

 

Beispiele für Quellen in sozialen Medien (Social Media)

Das Publikationshandbuch (Publication Manual  of the American Psychological Association) bietet (noch) keine Richtlinien für Quellen in sozialen Medien. Nachfolgende Beispiele sind deshalb Vorschläge: Bei Twitter den gesamten Bericht angeben (niemals mehr als 140 Zeichen), bei Facebook-Nachrichten wegen des Fehlens von Titeln den ersten Satz nennen.
 

 

Sonstige Beispiele

Songtext

Bei Songtexten kann auf einen Text in einem Buch oder im Internet (einschließlich Notenblätter) verwiesen werden. In dem Fall gelten die Richtlinien für Buch oder Online-Quellen.
Wird auf eine Musikaufnahme auf einer CD, Kassette oder auf einem anderen Tonträger verwiesen, wird nach dem Zitat im Text der Name des Verfassers, das Erscheinungsjahr und die Track-Nummer angegeben. Im Literaturverzeichnis wird die Originalquelle genannt, eventuell mit den Namen des Künstlers, wenn dieser anders ist als der Verfasser des Songtextes und bei einer späteren Aufnahme eine zweite Jahreszahl.


Beispiele

  • Text
    "And in the end the love you take is equal to the love you make" (Lennon & McCartney, 1969, Track 16)
    Literaturverzeichnis
    Lennon, J., & McCartney, P. (1969). The end [Aufgenommen von The Beatles]. Auf Abbey Road [Cd]. London: EMI.
  • Text
    "And in the end the love you take is equal to the love you make" (Lennon & McCartney, 1969, Track 7)
    Literaturverzeichnis
    Lennon, J., & McCartney, P. (1969). The end [Aufgenommen von Phil Collins]. Auf In my life [Cd]. London: The Echo Label. (1998).

Interview, E-Mail, Gesprach

Bei einem veröffentlichten Interview gelten die Richtlinien für das Material, in welches das Interview aufgenommen ist (siehe Buch, Online-Quellen etc.).

In persönlichen Gesprächen, per E-Mail, Chat, Telefon etc. selbst geführte Interviews oder selbst durchgeführte Umfragen werden nicht in eine Quellenangabe aufgenommen, da der Leser nicht die Möglichkeit hat, die Interviews nachzulesen oder sich anzuhören. Neben einem Literaturverzeichnis kann in einen Anhang ein Verzeichnis mit Namen und Interviewdaten aufgenommen werden.
Im Text kann auf ein Gespräch oder auf ein Interview mit dem Zusatz „persönliche Kommunikation“ und dem Datum verwiesen werden. Vor allem wenn der Interviewpartner zitiert wird (siehe drittes Beispiel) ist es zu empfehlen, dazu im Voraus um Zustimmung zu bitten. Bei einem zweiten Verweis oder späteren Verweisen müssen jedes Mal aufs Neue der Name, die persönliche Kommunikation und das Datum genannt werden.


Beispiele

  • … laut Herrn Hans Schmidt (persönliche Kommunikation, 30. November 2014) ist das nicht der Fall …

  • … aber das ist nicht der Fall (H. Schmidt, persönliche Kommunikation, 30. November 2014) und wird …

  • … Hans Schmidt (persönliche Kommunikation, 30. November 2014) mailte uns, dass „dies nicht der Fall sei“ und …